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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.03.2007
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Zertifikate für Private Equity?

7. Handelsblatt Jahrestagung Private Equity 8. und 9. Mai 2007, Frankfurt/Main

Finanzinvestoren geraten immer wieder in die Kritik. Um ihr Image aufzubessern, mahnen zahlreiche Private Equity-Manager zu mehr Offenheit, und auch der Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften meldet sich angesichts der kritisch geführten Diskussion über die Private Equity-Branche zu Wort: „Sind wir sicher, dass wir genug erklären?“, fragte Thomas U. W. Pütter, BVK-Vorstandsvorsitzender und Chef von Allianz Capital Partners. „Wir müssen antworten.“ Die Branche habe nichts zu verstecken. Wer, wie in Deutschland, für mehr als eine Millionen Arbeitsplätze und einen Umsatz von 188 Milliarden Euro verantwortlich sei, dürfe sich nicht wundern, wenn Fragen gestellt würden. (Quelle: n-tv.de, 26. Februar 2007).

Experten empfehlen, für Beteiligungsfonds in Deutschland eine Zertifizierung einzuführen. So soll gesichert werden, dass die Private Equity-Firmen Qualitätskriterien einhalten. Das Expertengutachten hat das Bundesfinanzministerium unter Peer Steinbrück (SPD) in Auftrag gegeben. „Eine Konzernbildung muss beispielsweise unterbunden werden“, sagt Dr. Christoph von Einem, Rechtsanwalt und Private Equity-Spezialist der Kanzlei White & Case, einer der Gutachter. Das Finanzministerium (BMF) will die über 300 Seiten starke Studie als Basis für das geplante „Beteiligungsfinanzierungsgesetz“ verwenden. Da das Vertrauen der Beteiligungsbranche in die deutsche Rechts- und Steuerlandschaft fehle, empfiehlt Dr. von Einem eine klare steuerliche Regelung: Für vermögensverwaltende Fonds müsse eine uneingeschränkte Steuertransparenz gelten. Auf der Ebene der Fonds dürfe es also keine Besteuerung geben. Diese solle bei den Investoren der Fonds stattfinden, fordert Dr. von Einem. Das Fazit des Experten: Deutschland ist als Markt für Private Equity-Investoren zwar sehr ergiebig, doch als Standort für Fonds, die mit privatem Beteiligungskapital in Unternehmen investieren, auf Grund der Rahmenbedingungen bisher noch zu wenig attraktiv. (Quelle: Handelsblatt 14. März 2007)

„Kurz und gut: Private Equtiy ist für ein stabiles und dauerhaftes sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum in Deutschland von zentraler Bedeutung“, bewertet Georg Fahrenschon, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe, die Bedeutung des privaten Beteiligungskapital für Deutschland. Über die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Private Equity-Branche diskutieren neben Pütter, Dr. von Einem und Fahrenschon zahlreiche Experten auf der 7. Handelsblatt Jahrestagung Private Equity am 8. und 9. Mai 2007 in Frankfurt. Detaillierte Informationen zum Programm des Jahrestreffens der Private Equity-Branche sind im Internet abrufbar unter www.konferenz.de/pr-pe07.



Frau Nadja Thomas
Tel.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

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