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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 29.09.2010
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Zukunftswerkstatt Kreditinstitute zeigt insgesamt kreative und neue Lösungsansätze: Vergütungssysteme, Mobile-Banking und starke Banken im Jahr 2020

Außergewöhnlich kreativ und mit hochspannenden Ergebnissen ging die diesjährige Zukunftswerkstatt Kreditinstitute zu Ende. Talente und Spezialisten aus den Mitgliedsunternehmen des von der Hamburger Managementberatung Alternus veranstalteten Zukunftsforums entwickelten mit Branchenexperten wegweisende Prozesse für die gesamte deutsche Finanzdienstleisterbranche. Herausragend dabei: Erstmalig gelang es einem Team, auf Basis einer Smartphone-App, eine ganzheitliche Begleitung komplexer Bankprozesse zu beschreiben – ein Durchbruch im mobilen Bankgeschäft.

Diese App – „MyWorld“ getauft – vernetzt dabei smarte Technologien wie „Location based Services“ und Banken Know-how. Sie führt die reale und die virtuelle Welt geschickt zusammen und bietet frühzeitige, ganzheitliche Kundenprozesse statt produktorientierter Bankprozesse (siehe Abbildung). Die Fähigkeiten von MyWorld reichen dabei von der Girokonto- und Kundenkontoeinführung über Dispokredit und Kapitalaufbau bis hin zu Vermögensverwaltung und Steueroptimierung. Der Clou: Die App bindet auch die sozialen Netzwerke des Anwenders mit ein und sammelt so weitere Daten. Dadurch, und den Umstand, dass sich MyWorld an die individuellen Lebensphasen des Anwenders anpasst, ist sie dynamisch mitwachsend und begleitet den Bankkunden bestenfalls über viele Jahre.

Tradition mit Moderne verbinden

„Klasse: Diese App ist kundenprozessorientiert, emotional und personalisiert“, bescheinigte Themenpate Prof. Dr. Jürgen Moormann, Professor für Bankbetriebslehre und Leiter ProcessLab der Frankfurt School of Finance & Management dem in der Alternus Zukunftswerkstatt geborenen Konzept für eine Smartphone-Applikation großes Potenzial. Dieser Einschätzung schloss sich auch Andreas Onkelbach, Leiter Privatkundengeschäft, der WestLB an. Das App-Konzept sei „extrem überzeugend“ und „praxisorientiert“, so Onkelbach. Und auch Dr. Heinz Wings, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg, war begeistert: „MyWorld zeigt beispielhaft, wie über innovative Kreativität das Banking neu erfunden und in die dritte Dimension gehoben werden kann, ohne fundamental-traditionelle Produktstrukturen aufzugeben. Diese App nimmt nicht nur Trends geschickt auf, sie lässt sich auch konkret anpacken und umsetzen."

Eine konkrete Umsetzungsempfehlung bekamen die Mitglieder der Zukunftswerkstatt darüber hinaus auch von der Gruppe, die „Anreiz- und Vergütungssysteme der Zukunft“ entwickeln sollte. Deren These: Die klassische Vertriebsprovisionierung hat ausgedient, vielmehr sollten die Banken dazu finden, das Thema Vertriebsethik in ihr Handeln mit einzubeziehen. Und: Auch die Kundenbedürfnisse müssen wieder stärker in solch einem Vergütungssystem abgebildet werden, damit die Banken ihre verloren gegangenen Reputation wieder erlangen und diese nachhaltig sichern. Prof. Dr. Jürgen Moormann dazu: „Dieses Modell ist sehr innovativ. Den Ansatz, Kunden-, Mitarbeiter- und auch Unternehmensziele miteinander in Einklang zu bringen, gibt es in der Wissenschaft bislang noch nicht.“

Vom Alles-Anbieter zum Spezialisten

Schließlich stellte die dritte Gruppe der diesjährigen Zukunftswerkstatt eine Strategie vor, mit der sich die Banken auch noch in zehn Jahren erfolgreich auf dem Markt behaupten werden können. Quintessenz: Die Kreditinstitute werden sich bis 2020 von einem allumfassenden Finanzanbieter zu einem spezialisierten Haus entwickeln. Sie werden nur noch im begrenzten Rahmen Anlage und Finanzierungen anbieten. Diese Angebote werden dem Kunden über intermediale Plattformen zur Verfügung gestellt, und durch die Bereitstellung von Informationstechnologie von den Banken an die Kunden wird eine stärkere Kundenbindung erwirkt. „Kernkompetenzen herausarbeiten und das Institut spezialisieren – das ist der Trend der Zukunft, den sie mit ihrem Ansatz gut herausgearbeitet haben“, lobte Zukunftswerkstatt-Initiator  und Alternus-Geschäftsführer Thomas Lipinski das Konzept.

Die von den Talenten und Spezialisten der Mitglieder der Zukunftswerkstatt ausgearbeiteten Strategien fließen nun ausführlich in den „Branchenreport Kreditinstitute 2011“ ein, der zum Jahresende erscheinen wird. „Die Zukunftswerkstatt Kreditinstitute und die im Branchenreport veröffentlichten Ergebnisse dienen dann nicht nur als Katalysator für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Sondern das Gesamtprojekt ist auch betont praxisbezogen. Die beteiligten Unternehmen bekommen damit auch nutzwertige Impulse zur Fortentwicklung ihrer eigenen Unternehmensstrategie “, betont Lipinski.



Geschäftsbereich Dialog
Frau Tanja Pawlas
Tel.: +49 (0) 40 - 530 27 05 -66
Fax: +49 (0) 40 - 530 27 05 - 89
E-Mail: tanja.pawlas@alternus.de

Alternus GmbH
Alter Teichweg 15
22081 Hamburg
Deutschland
www.alternus.de

Über die Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt (ZW) ist eine Denkfabrik, die Impulse und Ideen liefert. Sie ist ein von der Alternus Gesellschaft (www.alternus.de) initiierter und organisierter Veranstaltungszyklus, an dem dessen Mitgliedsunternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche und der Industrie teilnehmen. Die ZW dient als Katalysator: für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die beteiligten Unternehmen können durch das Mitwirken in der Zukunftswerkstatt ihre Geschäftsprozesse beschleunigen und somit ihre Arbeit effizienter gestalten. Sie erarbeiten zukunftsgerichtete Themen im Sinne einer interdisziplinären, unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit. Die Ergebnisse der ZW sind Handlungsempfehlungen nicht nur auf der strategischen Ebene, sondern sie werden in den Unternehmen unmittelbar genutzt und in die betriebliche Praxis umgesetzt. Zu den Ergebnistypen gehören beispielsweise Vorgehens- und Realisierungskonzepte sowie „Proof of Concepts“, die in einem jährlichen Branchenreport von Alternus veröffentlicht werden. Die ZW Versicherungen gibt es seit 2000 und wurde von Thomas Lipinski (Inhaber der Alternus Gesellschaft) sukzessive und erfolgreich auf andere Branchen – wie etwa (Gesetzliche) Krankenversicherungen und Kreditinstitute – ausgeweitet. 2007 startete eine technologieorientierte Version: die auf branchenneutrale Themen fokussierte ZW Informationstechnologie.


Über Alternus

Alternus ist eine nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Unternehmensberatung für Management und Technologie – im Fokus stehen Geschäftsfeldstrategien, Prozesse/Organisation und IT. Die Branchenexperten übernehmen Verantwortung für Kundenprojekte von der Planung bis zur Umsetzung. Hohe Fach- und IT-Kompetenz und innovatives Zukunftsmanagement unterscheidet Alternus vom Wettbewerb. Die Konzentration auf die Finanzdienstleistungsbranche und die Gesundheitswirtschaft ermöglicht es einen tiefgreifenden Einblick in die branchenspezifisch geforderten Strategien und Prozesse zu erlangen. Die einzelnen Geschäftsbereiche ergeben ein klares Portfolio: Beratung, Zukunftswerkstatt und Business Forum stützen sich gegenseitig sinnvoll und angemessen. In der BERATUNG werden Strategien erarbeitet und umgesetzt, Geschäftsprozesse analysiert und optimiert, IT-Systeme und Applikationen geprüft und bewertet. Die ZUKUNFTSWERKSTATT vereint strategischen Dialog und innovatives Zukunftsmanagement: Hier werden Impulse gegeben und innovative Lösungsansätze erarbeitet. Zudem organisiert Alternus im BUSINESS FORUM exklusive Fach- und Praxisseminare mit fachlichem Anspruch und Service.

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