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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.06.2006
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ifa informiert: Strategisches Risikomanagement von Pensionsverpflichtungen

Obwohl Direktzusagen den weitaus größten Teil der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland ausmachen, werden sich die Unternehmen der daraus resultierenden Risiken erst ganz allmählich bewusst. Unternehmen, die solche Zusagen gegeben haben, sehen sich Verpflichtungen gegenüber, die denen von Lebensversicherern stark ähneln, ohne aber auch nur ansatzweise das Know-how zu besitzen, das für das Management der daraus resultierenden Risiken (Langlebigkeit, langfristige Verbindung mit erheblicher Unsicherheit etc.) notwendig ist.

Wie man mit derartigen Risiken als Unternehmen richtig umgeht, beleuchtete Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften

Unternehmen, die ihre Pensionsverpflichtungen nicht an einen externen Versorgungsträger auslagern wollen, sondern das strategische Risikomanagement der Pensionsverpflichtungen selber übernehmen wollen, bauen hierzu geeignetes Kapitalvermögen auf, um damit die Verpflichtungen erfüllen zu können. Dies funktioniert aber nur dann, wenn die Kapitalanlagen passend zu den eingegangenen Verpflichtungen gewählt werden. Um dies beurteilen zu können, ist es unerlässlich, sich geeigneter Asset-Liability-Modelle zu bedienen.

Damit die Ergebnisse derartiger Modellrechnungen überhaupt von irgendeinem Nutzen sein können, ist die Güte des verwendeten Modells von entscheidender Bedeutung. Dabei spielt die richtige Modellierung der Wechselwirkungen zwischen den Verpflichtungen und den Kapitalanlagen die größte Rolle. Übliche Modelle im Markt, wie sie häufig von Banken und Kapitalanlagegesellschaften verwendet werden, lassen oftmals keine Veränderungen der Verpflichtungen zu, wenn im Laufe der Projektionsrechnung Veränderungen am Kapitalmarkt auftreten. Prof. Zwiesler zeigte an einem realen Beispiel, dass dadurch die erzielten Ergebnisse in extremer Weise verzerrt werden können, so dass die Resultate derartiger Modellrechnungen völlig unbrauchbar werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Fähigkeit des Modells, die wichtigen, vom Unternehmen in Betracht gezogenen Kapitalanlagen korrekt abzubilden und zu bewerten. Gerade moderne, strukturierte Produkte erlauben eine deutliche Reduzierung von Risiken ohne Renditeverlust. Die korrekte Modellierung derartiger Kapitalanlagen setzt allerdings hoch entwickelte Asset-Modelle voraus, die in vielen aktuariellen ALM-Programmen fehlen. Auch dies lässt sich an konkreten Fällen deutlich ablesen.

Da die Entscheidungen im strategischen Risikomanagement für Pensionsverpflichtungen nur auf Basis geeigneter quantitativer Analysen sinnvoll gefällt werden können, kommt der Verwendung von ALM-Modellen in der Praxis mittlerweile eine hohe Bedeutung zu. Auswahl und Einsatz geeigneter Modelle erfordert allerdings ein sehr gutes fachliches Know-how, sowohl hinsichtlich der Modellierung der Kapitalanlagen als auch bei der Abbildung der jeweiligen Pensionsverpflichtungen, und verlangt viel Erfahrung im Einsatz, da die Ergebnisse oft sehr sensibel von einzelnen Modellannahmen abhängen.

Das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften hat gemeinsam mit dem Unternehmen risklab Germany

Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Andreas Reuß
Bereichsleiter ALM
Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften Helmholtzstraße 22
89081 Ulm

Tel. +49 731 50-31251
E-Mail: a.reuss@ifa-ulm.de

http://www.ifa-ulm.de/indexframe.html?/Fallstudien/Fallstudie-ALM.pdfhttp://www.ifa-ulm.de/indexframe.html?/presse/Artikel/vbl.htmhttp://www.ifa-ulm.de/indexframe.html?/downloads/Strategisches_Risikomanagement.pdf)www.ifa-ulm.de) bei der Euroforum-Konferenz zum Thema "Outsourcing von Pensionsrückstellungen".http://www.ifa-ulm.de/indexframe.html?/downloads/Strategisches_Risikomanagement.pdf)www.risklab.de) das derzeit wohl beste ALM-Modell für den deutschen Markt entwickelt und berät eine ganze Reihe namhafter Unternehmen (sowie Pensionskassen - und natürlich auch Lebensversicherern, bei denen ähnliche Fragestellungen auftauchen) beim strategischen Risikomanagement.http://www.ifa-ulm.de/indexframe.html?/downloads/ALM_fuer_Direktzusagen.pdf



Institut für Finanz- und Aktuarwissenscahften
Frau Alexandra Dollmann
Tel.: 0731/50-31230
Fax: 0731/50-31239
E-Mail: a.dollmann@ifa-ulm.de

Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Sektion Aktuarwissenschaften Universität Ulm
Helmholtzstraße 22 / R02
89081 Ulm
Deutschland
http://www.mathematik.uni-ulm.de/saw/

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