Das große Bild

Folge 157: Disziplin schlägt Drama – CIO-Gespräch mit Lutz Welge

Im zweiten Jahresauftakt-CIO-Gespräch diskutieren Christian Hammes und Lutz Welge die Lehren aus dem turbulenten Börsenjahr 2025 und leiten daraus ein konstruktives, aber differenziertes Szenario für 2026 ab. Welge beschreibt, warum klassische Qualitäts- und Faktoransätze zeitweise versagt haben, weshalb geopolitische und geoökonomische Einflüsse heute zwingend in die Portfolioallokation gehören und warum regionale Diversifikation wieder an Bedeutung gewinnt. Europa habe 2025 phasenweise von Kapitalzuflüssen profitiert und könne 2026 – getragen von Investitionen in Verteidigung, Infrastruktur und strukturellen Reformen – ein attraktives Rendite-Risiko-Profil bieten. In den USA sieht Welge trotz hoher Schulden eine starke konjunkturelle Dynamik, allerdings mit klaren Verschiebungen innerhalb des Technologiesektors und besseren Chancen für aktives Management. Drei Schwerpunktthemen des Gesprächs: 1. Paradigmenwechsel in der Kapitalanlage: Von rein sektoraler zu geoökonomischer und regionaler Betrachtung. 2. Europa versus USA: Investitionsprogramme, politische Berechenbarkeit und neue Chancen jenseits der Tech-Dominanz. 3. Aktives Management und reale Assets: Warum Disziplin wichtiger ist als Narrative und Gold sowie andere reale Assets wieder an Bedeutung gewinnen.

 
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