Beckers Bets

Fondsmanager Beckers: KI-Agenten lösen den nächsten Infrastruktur-Boom aus

In dieser Ausgabe sprechen Jan und Christoph über die anhaltenden Auswirkungen des Iran-Krieges auf Inflation und Zinsen. Jan stützt sich dabei auf Prediction Markets: Die Wahrscheinlichkeit für eine schnelle Lösung hat sich weiter nach hinten verschoben und Zinssenkungen sind damit vorerst vom Tisch. Trumps tägliche Äußerungen dazu ordnet Jan pragmatisch ein: viel Taktik, aber auch ein echter Anreiz, den Konflikt vor den Midterms zu beenden. Der Kern der Folge ist die dritte Phase der KI: Nach Chatbots und Reasoning-Modellen kommen nun Agenten, die selbstständig handeln. BIT Capital setzt das bereits intern ein, mit rund 15 Agenten, die täglich Risikofaktoren im Portfolio überwachen. Die Konsequenz: Der Token-Verbrauch explodiert und der Infrastruktur-Engpass verschärft sich weiter. Kein Wunder, dass Anthropic-Anteile auf Sekundärmärkten bereits rund 70 Prozent über der letzten Finanzierungsrunde gehandelt werden. Außerdem erklärt Jan, warum er beim klassischen Software-Sektor skeptisch bleibt und warum ausgerechnet Krypto vom KI-Boom profitieren könnte. KI-Agenten, die eigenständig wirtschaftlich handeln, brauchen eine eigene Kapitalbasis. „Dafür eignet sich hervorragend das ganze Krypto-Ökosystem", sagt Beckers. Als Beispiel nennt er Hyperliquid. Das ist eine dezentrale Börse mit zwölf Mitarbeitern, einer Umsatz-Runrate von 800 Millionen Euro mit einer Marge im hohen 90-Prozent-Bereich. Habt ihr Feedback, Kritik oder Anmerkungen? Schreibt uns an beckers-bets@financefwd.com.

 
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