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KI, DORA & Altsysteme: So gelingt Tech-Innovation im Konzern

Herzlich Willkommen zur Fortsetzung meines Gesprächs mit Johannes Rath von der Signal Iduna und Jens Lapinski von Angel Invest. Im ersten Teil haben wir darüber gesprochen, was für unglaublich spannende Tech-Innovationen da draußen entstehen. Aber jetzt wird es ernst: Wie bekommt man diese ganze Innovation eigentlich in einen großen Konzern hinein? Johannes (Transformation, Operations & Strategie bei Signal Iduna) und Jens (einer der aktivsten Super Angels Europas) sind das perfekte Team, um das zu diskutieren. Johannes muss die Innovationen implementieren, und Jens liefert sie. Wir sprechen darüber, wie man die Realität von Altsystemen, Kostendruck und strenger Regulatorik (Stichwort DORA) mit dem Wunsch nach modernster KI in Einklang bringt. Es geht nicht darum, Innovationspreise zu gewinnen, sondern echte, drängende Probleme zu lösen – wie den demografischen Wandel, der bei Signal Iduna bis 2030 30 % der Belegschaft betrifft. Hier sind 5 Highlights aus unserem Gespräch: Das "Sherpa"-Problem: Wie oft scheitert ein gutes Startup am Einkauf oder an der Compliance? Johannes erklärt, wie ihr Innovation Hub "Signals" als "Sherpa" agiert. Dieses Team begleitet die Startups durch den Konzern-Dschungel und hat so die Onboarding-Zeit drastisch verkürzt. Reife statt Hype: Ein wichtiges Learning war, nicht jedem Hype nachzujagen. Johannes gibt zu, anfangs Fehler gemacht zu haben, indem er zu frühe Startups angebunden hat, deren Produkte noch nicht reif waren. Heute fokussieren sie sich auf reifere Lösungen, die nachweislich ein Problem lösen. Infrastruktur für Ideen: Es reicht nicht, nur Startups zu treffen. Signal Iduna hat ein ganzes Ökosystem aufgebaut – vom eigenen Hub über das "Technology Briefing Center" bis hin zum Investment in Jens' Fonds –, um einen stetigen Strom an relevanten Lösungen zu garantieren. Innovation ist ein Marathon: Johannes betont, dass man beim Thema Innovation einen langen Atem braucht. Viele Innovations-Hubs machen schnell wieder zu. Der Erfolg liegt darin, die unvermeidlichen Tiefschläge auszuhalten und langfristig zu denken, was Versicherer eigentlich gut können sollten. Die exponentielle KI-Wand: Jens warnt, dass die Entwicklung von KI exponentiell verläuft. Die Kosten sind massiv gesunken, die Qualität ist explodiert. Wer jetzt sechs Monate wartet, um über KI nachzudenken, ist vielleicht schon zu spät dran. Das war nur ein kleiner Einblick. Wir sprechen auch darüber, wie Johannes' Team konkret an "agentischen" KI-Systemen arbeitet, um die Produktivität zu steigern. Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jens Lapinski Zum LinkedIn-Profil von Johannes Rath Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.

 

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