Künstliche Intelligenz ist derzeit eines der meistdiskutierten Themen der Versicherungsbranche. Die Erwartungen sind hoch: weniger Routineaufgaben, schnellere Prozesse und mehr Zeit für die Beratung. Doch bei aller Diskussion über neue Modelle und Anwendungen wird ein entscheidender Erfolgsfaktor oft übersehen: die Datenbasis.
Denn KI ist nur so gut wie die Informationen, auf die sie zugreifen kann. Gerade in der Versicherungswirtschaft kommt es auf strukturierte, korrekte und aktuelle Daten an. Fehlen Zusammenhänge zwischen Kunden-, Vertrags-, Dokumenten- oder Schadendaten, stößt selbst die leistungsfähigste KI schnell an ihre Grenzen. Eine fundierte, saubere Datenbasis ist daher einer der ersten wichtigen Schritte für Unternehmen, die KI produktiv einsetzen wollen.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: In vielen Vermittlerunternehmen liegen Daten heute noch in mehreren Anwendungen, werden doppelt gehalten oder zeitversetzt synchronisiert. Das verursacht unnötige Fehlerquellen und bindet Ressourcen. Wenn verschiedene Systeme dagegen auf denselben Datenbestand zugreifen können, entfallen viele manuelle Exporte, Importe und Abstimmungsschleifen. So können aktuelle Informationen überall gleichzeitig zur Verfügung stehen.
Die nächste Stufe der Digitalisierung: technologieoffene Ökosysteme
Während Unternehmen in den vergangenen Jahren vor allem ihre Prozesse digitalisiert haben, rückt nun die Frage in den Vordergrund, wie unterschiedliche Anwendungen intelligent miteinander verbunden werden können. Genau hier setzt die neue Smart API an. Smart InsurTech öffnet damit seine Versicherungsplattform Smart Insur für KI-Technologien und Anwendungen seiner Kunden. Vermittlerunternehmen können eigene und externe Lösungen sicher mit ihren Bestandsdaten verbinden, darunter Kunden-, Vertrags-, Dokumenten- und Schadendaten.
Der technologieoffene Ansatz verschafft angebundenen Partnern Wahlfreiheit und Flexibilität. Ob Microsoft Copilot, spezialisierter KI-Assistent, Automatisierungstool oder Eigenentwicklung: Der Kunde entscheidet, die Datenhoheit bleibt bei ihm. Weil die Anbindung auf standardisierter API-Technologie beruht, bleibt sie wartungsarm und erweiterbar.
Was das für Vermittler konkret bedeutet
Die Einsatzmöglichkeiten reichen weit über klassische Automatisierung hinaus. Denkbar ist beispielsweise ein KI-gestütztes Backoffice, das eingehende E-Mails analysiert, passende Informationen aus Kunden-, Vertrags- und Dokumentendaten bezieht und Antwortvorschläge vorbereitet. Ebenso können Telefonielösungen beim Eingang eines Anrufs automatisch die relevanten Kundendaten bereitstellen. Auch eigene Kundenportale oder Apps lassen sich auf Basis derselben Datenbasis aufbauen.
Besonders wertvoll wird KI, wenn sie aus vorhandenen Daten konkrete Unterstützung für den Arbeitsalltag ableitet. Über standardisierte Schnittstellen können KI-Anwendungen freigegebene Bestandsinformationen analysieren und Vermittler beispielsweise auf Bestandsveränderungen, mögliche Beratungspotenziale oder Auffälligkeiten im Versicherungsschutz hinweisen.
Fokus auf Datenqualität und Kundennähe
Der vielleicht wichtigste Gedanke für Vermittler lautet jedoch: Wer heute in KI investieren möchte, sollte zunächst mit den eigenen Daten beginnen.
„Wo liegen meine Daten, und sind sie strukturiert, aktuell und zugreifbar?“ Diese Fragen sind der Ausgangspunkt jeder KI-Strategie. Wer hier Ordnung schafft, kann später nahezu jede technologische Entwicklung für sich nutzen. Auf diesem Weg setzt Smart InsurTech auf Augenmaß und Praxisnähe. In der KI-Community, die das Unternehmen aktuell aufsetzt, ist vorgesehen, dass Kunden sich austauschen, welche Anwendungsfälle wirklich Sinn ergeben. In einem kostenfreien Vorprojekt sollen passende Anwendungsfälle gemeinsam identifiziert und auf die Anforderungen des Hauses abgestimmt werden.
Wie sich Automatisierung und KI sinnvoll verbinden lassen und welche Rolle das Maklerverwaltungsprogramm dabei künftig spielt, erfahren Sie im Whitepaper „Maklerverwaltungsprogramm der Zukunft: Automatisierung, KI-Agenten oder beides?“: https://www.smartinsurtech.de/white-paper-mvp-der-zukunft/








