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Der Ausfall größerer Forderungen stellt für die meisten Unternehmen eine Existenzbedrohung dar.

Es gibt Möglichkeiten zur Risikobegrenzung:

  • Prüfung der Bonität des Kunden vor Aufnahme und laufend während der Geschäftsbeziehung,
  • Vereinbarung von Vorauszahlungen oder Abschlägen auf bereits erbrachte Teilleistungen,
  • Vereinbarung des Eigentumsvorbehalts,
  • Auch das Factoring kann einen Weg der Risikominimierung darstellen, steht aber nicht immer und nicht im benötigten Umfang zur Verfügung oder schmälert den Ertrag aus Geschäften zu sehr.

Dennoch verbleibt ein hohes Restrisiko. Die Kreditversicherung kann eine Absicherung für den "worst case", den endgültigen Zahlungsausfall wegen Insolvenz oder nach fruchtlosem Verlauf der üblichen Mahn- und Vollstreckungsmaßnahmen darstellen. Gleichzeitig bietet der Kreditversicherer auch Beratungs- und Serviceleistungen. Die beiden wichtigsten Vertragsformen sind die Warenkreditversicherung und die Ausfuhrkreditversicherung, im Exportgeschäft vor allem in politisch instabilere Regionen kommen auch Bürgschaften und Kreditversicherungen des Bundes (Hermes) in Frage.


Quellenhinweis: Der Ursprungstext dieses Artikels wurde uns freundlicherweise von maklercockpit.de zur Verfügung gestellt. Er stammt aus dem „Versicherungs & Finanz Office professional“, einer umfangreichen Wissensdatenbank für die Versicherungsbranche mit über 3000 Artikeln und hunderten von praktischen Arbeitshilfen. Testen Sie es kostenlos für 4 Wochen hier...