Imperfekte Lösung- Versicherungen und Finanzen

Renten-Roulette: Warum Privatvorsorge jetzt Pflicht ist

In dieser Folge widmen wir uns dem neuen Rentenpaket und den ambitionierten Plänen der Bundesregierung, das Rentenniveau bis 2031 auf 48 Prozent zu stabilisieren. Ein zentraler Baustein ist das sogenannte Generationenkapital, für das der Staat rund 200 Milliarden Euro Schulden aufnehmen will, um diese am Aktienmarkt zu investieren. Wir hinterfragen kritisch, ob der Staat tatsächlich die Kompetenz eines Fondsmanagers besitzt und welche Risiken bei möglichen Börsencrashs drohen, da ein wirklicher Notfallplan zu fehlen scheint. Gleichzeitig beleuchten wir den sich zuspitzenden Generationenkonflikt, denn das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern nähert sich durch die steigende Lebenserwartung bedenklich einer 1:1-Situation an.Während die Politik oft zugunsten der großen Wählergruppe der Rentner entscheidet, fühlt sich die junge Generation durch immer weiter steigende Sozialabgaben massiv belastet. Wir diskutieren daher nicht nur die Angst vor Altersarmut, sondern auch alternative Lösungsansätze wie das Schweizer Modell, das statt der Umlagefinanzierung auf eine verpflichtende private Vorsorge setzt. Auch der Gedanke an das Auswandern als Flucht aus dem System wird thematisiert: Ist der Lebensabend im Süden eine realistische Option oder scheitert der Traum oft an familiären Hürden und fehlenden sozialen Netzen? Unser Fazit bleibt am Ende eindeutig, denn unabhängig vom Wohnort führt heute kein Weg mehr an der privaten Vorsorge vorbei, um den eigenen Lebensstandard im Alter wirklich zu sichern.Jetzt reinhören!

 

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